###left

ESD-Matten

An Arbeitsplätzen, an denen sensible elektronische Bauelemente (ESDS, engl. electrostatic sensitive devices) verwendet oder verarbeitet werden, müssen besondere Schutzvorkehrungen gegen elektrostatische Entladung (ESD, engl. electrostatic discharge) getroffen werden.

 

Unter den ESD-Schutzkomponenten, die hierfür erforderlich sind, muss natürlich auch der Fußboden, auf dem der Mitarbeiter steht, geerdet werden. Hierfür hat Stehimpuls elektrostatisch ableitfähige Arbeitsplatzmatten entwickelt, die mit einem Widerstand von 105 – 107 Ohm der DIN EN 61340-5-1 entsprechen und somit allen Ansprüchen solcher Steharbeitsplätze gerecht werden. Die ESD-Matten haben dabei den gleichen ergonomischen und entlastenden Effekt wie herkömmliche Arbeitsplatzmatten.

 

Entgegen dem weitverbreiteten Glauben genügt eine ESD-Matte alleine jedoch nicht um einen Mitarbeiter gegen elektrostatische Entladung zu sichern. Das Ableiten des Stroms darf in keinem Glied der Kette unterbrochen werden. Das bedeutet: Der Mitarbeiter muss ableitfähige Schuhe tragen und die Matte muss, falls der Boden nicht geerdet ist, zusätzlich geerdet werden. Hierfür wird die Matte über ein ebenfalls bei Stehimpuls erhältliches Ableitkabel an einem geerdeten Gegenstand (z. B. Heizkörper, Haupterdungsschiene oder über einen Erdungsbaustein an eine Steckdose) angeschlossen.

 

Auch  in explosionsgefährdeten Bereichen sind Funken, die durch elektrostatische Entladung entstehen, verständlicherweise recht ungern gesehen. Sicherheitsvorschriften erfordern daher, dass der Ableitwert des Fußbodens in Räumen der EX-Zone 1, 108 Ohm nicht übersteigen darf. ESD-Arbeitsplatzmatten von Stehimpuls sind somit auch für explosionsgefährdete Räume der Zonen 1 und 2 geeignet.